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16. Dezember


Weise Christen nehmen jede Gnade an


... damit wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben nach der Hoffnung des
ewigen Lebens würden (Titus 3,7).


Jedes menschliche Wesen befindet sich dauernd im Zustand des Übergangs
von dem, was es war, zu dem, was es sein wird ­ das gilt für Christen wie für
alle anderen Menschen.

Die Wiedergeburt bringt kein fertiges Produkt hervor. Das neue Leben,
das aus Gott geboren ist, ist bei weitem nicht vollendet, genauso wenig wie
ein Baby, das vor einer Stunde auf die Welt kam.

Das Neugeborene ist von Anfang an starken formenden Mächten ausge-
setzt, die weitgehend darüber entscheiden, ob aus ihm ein guter Staatsbür-
ger oder ein Verbrecher wird. Es hat nur eine Hoffnung: Später kann es
selbst entscheiden, welche Kräfte ihn formen sollen, und indem es seine
Entscheidungsfreiheit anwendet, kann es sich in die richtigen Hände bege-
ben.

Nicht anders ist es bei einem Christen. Er kann sich gestalten lassen, indem
er sich zu allererst in die Hände des überragenden Künstlers, Gott, begibt,
und sich dann Seinen heiligenden Einflüssen und jenen bildenden Kräften
aussetzt, die aus ihm einen Mann Gottes machen.

Oder er kann sich törichterweise in unwürdige Hände begeben, um schließ-
lich ein missratenes und schmuckloses Gefäß zu werden, das den Men-
schen wenig nützt und kein gutes Beispiel für die Kunstfertigkeit des himm-
lischen Töpfers ist.

Der weise Christ wird jede hilfreiche Gnade annehmen; dazu braucht er
nur mit Gott zusammenzuarbeiten, indem er das Gute liebt. Gott selbst
sorgt für den Rest!