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14. Juli


Glaube es: Christus, der Gerechte, starb für die Ungerechten


... Zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und
den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist (Römer3,26).


Wir Menschen stehen heute vor Gott auf dem Prüfstand. Die Welt ist ein
Erprobungsfeld, über das die Stimme Gottes erschallt: »Das Leben und
den Tod habe ich dir vorgelegt. ... So wähle das Leben!«

Die ganze Frage nach Recht und Unrecht, nach moralischer Verantwort-
lichkeit, nach Gericht und Gerechtigkeit, nach Lohn und Strafe wird für
uns durch die Tatsache bestürzend aktuell, zu einem gefallenen Geschlecht
zu gehören. Wir haben eine Stellung inne, die auf halbem Wege zwischen
Himmel und Hölle liegt und haben in unserer komplizierten Natur das
Wissen über Gut und Böse, das von der Fähigkeit begleitet wird, sich dem
Guten zuwenden zu können, wobei aber eine angeborene Vorliebe für das
Böse überwiegt.

Das Kreuz Christi hat diesen Zustand vor Gott für gewisse Personen in
einer bestimmten Weise verändert. Wer die Vorkehrungen der Barmherzig-
keit Gottes, die sich um den Tod und die Auferstehung Christi zentrieren,
für sich in Anspruch nimmt, steht nicht mehr unter dem Gericht. Unser
Herr sagte das so: »Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt
hat, (der) hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist
aus dem Tod in das Leben übergegangen« (Johannes 5,24).

Als Christus für uns Menschen in der Finsternis starb, machte Er es Gott
möglich, die Strafe für unsere Gesetzesübertretungen aufzuheben; nun konn-
te Er bußfertigen Sündern Seine Gunst wieder zuwenden, so als hätten sie
nie gesündigt, und das alles, ohne den Ernst des Gesetzes herabzusetzen
oder die hohen Ansprüche der Gerechtigkeit zu kompromittieren (Römer
3,24-26). Der Gerechte starb für die Ungerechten! Gott sei Dank für Seine
unaussprechliche Gabe!