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12. April


Glaube, was Gott verheißen hat, für uns zu tun


So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit
Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn (Apostelgeschichte 3,19).


Wahrer Glaube erfordert, alles zu glauben, was Gott über sich selbst gesagt
hat; aber auch, dass wir alles glauben, was Er über uns gesagt hat.

Bevor wir nicht glauben, so böse zu sein, wie Gott es von uns sagt, können
wir niemals glauben, dass Er das für uns tut, was Er uns zu tun verheißen
hat. Gleich an dieser Stelle versagt die volkstümliche Religion, weil sie nie-
mals richtig den Zorn Gottes und das Verderben der Menschen anerkennt.
Sie hält sich mehr mit Gottes Güte und mit dem Unglück der Menschen
auf. Sie macht aus der Sünde eine verzeihliche Schwäche, die Gott nicht zu
ernst nimmt ­ Er will nur, dass wir Seiner Güte vertrauen.

So zu glauben, bedeutet seinen Glauben auf etwas Falschem und die
Ewigkeitshoffnung auf Sand zu bauen. Gott hat gesprochen. Wir stehen
alle unter der feierlichen Verpflichtung, auf die eidesstattlichen Versiche-
rungen des Heiligen Geistes zu hören.

Die Schriften zu verdrehen, so dass sie uns entschuldigen, uns loben und
bestärken, heißt gegen das geschriebene Wort zu handeln und das lebendi-
ge Wort zu verwerfen. Zum rettenden Glauben gehört, alles zu glauben,
was Jesus Christus über sich selbst gesagt hat und was alle Propheten und
Apostel über Ihn geschrieben haben.

Ein träumerischer, sentimentaler Glaube, der das Gericht Gottes über uns
ignoriert und auf die Beteuerungen der Seele lauscht, ist so tödlich wie Blau-
säure. Ein Glaube, der passiv alle angenehmen Texte der Bibel akzeptiert,
während er die ernsten Warnungen und Befehle übersieht oder verwirft, ist
nicht der Glaube, von dem Christus und Seine Apostel geredet haben.